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Bericht vom Freiwasserkurs am 24. und 25. Juli 2010
Geschrieben von Paul Zacheus   
Wednesday, 4. August 2010

Wenn man sich als Student am Wochenende so früh aus dem Bett pellt, dass man um acht Uhr morgens schon am Tauchstall des Hochschulsports Münster steht - bekanntlich nicht gerade der Nabel der Welt - dann tut man das schon mit einigen Erwartungen. Oft genug hatten wir in der Schwimmbadausbildung gehört, dass das Tauchen im Freien nochmal ganz anders sei. Und so begannen wir – Sebastian, Peer, Nathalie und Paul – den Samstag mit einer Modeschau in diesen schicken körperbetonten Anzügen, die selbst dem Sams nicht platzen. Zugegeben: bequem ist was anderes, aber man kommt sich darin gleich so professionell vor.

Nach dem Fußweg vom Bulli zum Wasser und wieder zurück, mit der gesamten Tauchausrüstung, versteht man endlich, warum man beim Tauchen von einer Sportart redet. Der größte Unterschied zum Schwimmbecken bleibt aber letztlich, dass man im See unter Wasser nicht annähernd so weit sehen kann. Wenn man dann auch noch seine Flosse im dichten Grünzeug verliert, kann man dem ehrlichen Finder noch so viel Bier versprechen, der See gibt was er sich einmal nahm nicht wieder her. Dumm gelaufen für Sebastian, der noch einmal lernen musste, dass für den Spott nicht zu sorgen braucht, wer den Schaden hat. Gut, dass er trotzdem nie den Humor verlor und damit zur allgemeinen Belustigung der Mannschaft beitrug.

Im Speicherbecken Lingen und in der Möhne-Talsperre bei Soest zeigten uns Janine, Stefan und Michael mit wie man im Freien richtig taucht und brachten uns bei, dass der gesundheitsbewusste Taucher den Tauchtag wahlweise mit einer ausgewogenen Kost aus Schnitzeln oder Hamburgern abschließt. Eine grandiose Gelegenheit am Tisch sein Tauch-Poesiealbum auszufüllen und sich seine Erinnerungen von seinen Tauchpartnern mit hübschen Stempeln verzieren zu lassen.
Erinnert man sich eigentlich immer an seinen ersten Tauchgang? So wie man viele Sachen nie vergisst, die man zum ersten Mal macht? Stefan wird der letzte Tauchgang wohl in Erinnerung bleiben als der, bei dem er den größten Hecht seines Lebens gesehen hat, auch wenn es nicht sein erster Tauchgang war. Und für mich wird es der mit der kleinen Süßwasserqualle bleiben, die ich nicht gegen alle Riesenhechte der Welt eintauschen würde.
Vielen Dank Janine, Stefan und Michael für das tolle Wochenende und die Einführung in die faszinierende Welt Unterwasser!

 

Paul Zacheus

 

 

 
Hemmoor 2010
Geschrieben von Christian Hinsch   
Sunday, 1. August 2010

Am Wochenende vom 30.7. bis zum 1.8.2010 fand unser jährliches Tauch-Camp in Hemmoor statt und wir haben mit sage und schreibe 19 Teilnehmern unseren eigenen Rekord gebrochen! Bei zahlreichen Tauchgängen im Kreidesee haben wir drei neue Taucherinnen in den Kreis der Neptunjünger aufgenommen und gratulieren noch einmal herzlich zum bestandenen Kurs! Ebenfalls konnte an allen Enden die Unterwasser-Kompetenz durch zahlreiche Sonderbrevets in Orientierung und Gruppenführun gesteigert werden. Uns hat es wieder großen Spaß gemacht. Hier die ersten Bilder von Euch - wir freuen uns auf das Nachtreffen!

Janine, Michael, Jens, Christian, Sascha und der Hinsch

 

 

 
Sommer, Sonne, Stickstoff, näh!
Geschrieben von Rike Felicitas Pintaske   
Monday, 5. July 2010

„Leistung: Unterbringung in Appartements, Land- und ein Nachttauchgang, Ausrüstung bis auf ABC„ So (ähnlich) präsentiert sich die Beschreibung des Kurses 0420-02, der Tauchexkursion des Hochschulsports Münsters nach Cadaqués. Reichlich nüchtern meiner Ansicht nach und zudem das, was man zu neudeutsch als „Understatement“ bezeichnet.  
Demzufolge versuche ich in den folgenden Zeilen, besagten Urlaub etwas subjektiver und ein wenig vollständiger, wenn auch bei weitem noch immer nicht in allen seinen Einzelheiten, darzustellen:

Donnerstagabend, 20.05. 2010. Ich sitze in einem kleinen Arbeitsraum in meiner Uni und erarbeite mit meiner Mitstreiterin Argumentationsgerüste von gewagter Höhe. Die Stimmung ist nüchtern und konzentriert.
Mitten in der Arbeit klingelt mein Handy. Es ist Frank, mit dem ich zuletzt in Lingen und in Holland die Unterwasserwelt unsicher gemacht habe und der jetzt wieder ein Mitglied der insgesamt achtzehn Köpfe starken Combo ist, die ein nur allzu verständliches erklärtes Ziel hat: Raus aus dem viel zu kalten deutschen Mai!

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